Eine Sinusitis entsteht meist nach einem Infekt der oberen Luftwege und wird durch Zuschwellung der Nasenschleimheimhäute sowie ggfs. durch Rauchen, Allergien oder verbogene Nasenscheidewände begünstigt. Nur sehr selten kommt es dabei zu Komplikationen. Meistens kann der Körper mit einer solchen Entzündung gut alleine fertig werden. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen und die Beschwerden lindern:
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Rauchen schädigt die Schleimhäute - dies ist der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören oder es wenigstens weitgehend zu vermeiden.
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Viel trinken und ggfs. Zwiebelschälen sorgen bei Stockschnupfen für reichlichen Sekretabfluß.
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Vermeiden Sie heftiges Schneuzen (dabei wird ev. nur Sekret in die Nasennebenhöhlen gedrückt)! Leichtes Ausschnauben nach der Benutzung von Salzlösungen (siehe unten) oder sogar “Hochziehen” sind günstiger.
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Salzlösungen lassen sich leicht selbst herstellen:
- 1 Messerspitze Kochsalz auf 10 Ml Wasser, dazu 1 ml ( = Gramm) Glycerin aus der Apotheke gben. Bei eventuell erforderlichen höheren Salzkonzentrationen tritt ein stärkerer abschwellender, aber auch unerwünschter austrocknender Effekt ein. Die Zugabe von Glycerin verhindert das Austrocknen.
- Zum Anwenden die Lösung dann z. B. in eine Plastikspritze ( 2 oder 5 ml) oder in ein Glasfläschchen (20-30 ml) füllen. In der Apotheke gibt es dazu für wenig Geld entweder Tropfpipetten oder einen Sprühaufsatz.
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Eine stärkere Schleimhautabschwellung machen die meisten chemischen Nasensprays oder Nasentropfen mit gefäßverengenden Eigenschaften. Allerdings tritt meist nach 4 - 8 Stunden ein sogenannter Rebound-Effekt auf, d. h. die Nase ist stärker verschwollen als vorher, und das Mittel muß zum erreichen der gleichen Abschwellung immer häufiger benutzt werden. Ab einer Woche regelmäßigen Gebrauches kann dann eine schwere Schleimhautschädigung einsetzen.
- Sogenannte “ Grippemittel ” sind meist nur teuer bezahltes Aspirin. Das preisgünstige Schmerzmittel ist meist ASS oder Paracetamol (rezeptfrei erhältlich).
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Sehr bewährt haben sich Inhalationen bei der Sinusitis-Therapie. Dazu werden in 2 Liter kochendes Wasser z. B. einige Löffel Kamilleblüten (oder 2-3 Teebeutel) gegeben und - nach Freispülen der Nase mit Salzlösung - etwa 1-2 mal täglich inhaliert. Dazu werden Kopf und Topf mit einem großen Tuch abgedeckt. Nach dem Inhalieren den Kopf bitte noch etwa eine halbe Stunde warmhalten. Sollte es bei einer akuten Sinusitis durch die Wärme des Inhalierens zu einer Schmerzverstärkung kommen, bitte mit den Inhalationen aufhören!
- Rotlicht -Bestrahlungen wirken ähnlich und lassen sich nach Inhalationen gut anwenden.
- Frische Luft ist ebenfalls günstig. Dabei bitte an einen Schutz vor Auskühlung (z. B. Stirnband, Kopftuch) denken.
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