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In der Psychotherapie werden Probleme behandelt, die etwas mit der eigenen Psyche oder dem Zusammenspiel von Körper und Psyche zu tun haben.
Psychotherapie ist sehr zeitaufwendig. Deshalb kann man sie auch nicht "mal so schnell zwischendurch" machen. Nicht nur, dass der einzelne Termin länger dauert, eine Therapiestunde dauert 50 Minuten, die gesamte Therapie zieht sich in der Regel auch über viele Stunden hin. Bei einer Frequenz von einer Stunde in der Woche kann es so schnell zu einer Behandlungsdauer von über einem Jahr kommen.
Der Zugang zu Psychotherapie ist heute recht einfach: Sie vereinbaren einen Termin und legen Ihren Krankenversicherungsnachweis vor. In den ersten fünf Stunden wird die Problematik besprochen und eingegrenzt. Wenn sich hierbei zeigt, dass ein Problem besteht, das nach den Psychotherapierichtlinien als behandlungswürdig und -bedürftig anzusehen ist, wird ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse gestellt. Dieser Antrag erstreckt sich entweder auf eine Kurztherapie mit maximal 25 Stunden oder eine Langzeittherapie mit maximal 50 Stunden.
Der genannte Antrag wird in anonymisierter Form über Ihre Krankenkasse an einen neutralen Gutachter weitergeleitet. Er entscheidet anhand der vorgelegten Unterlagen darüber, ob die geschilderte Problematik die Aufnahme einer Psychotherapie zu Lasten der Krankenkasse rechtfertigt und teilt dieses Ihrer Krankenkasse mit. Von dort erhalten Sie dann innerhalb weniger Tage Bescheid.
Es gibt verschiedene Therapierichtungen, die von den Krankenkassen anerkannt werden: Psychoanalyse, analytische Psychotherapie, tiefenpsychologische Psychotherapie und Verhaltenstherapie. Wir arbeiten in der Praxis mit der tiefenpsychologischen Methode.